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12tel Blick im Dezember und stickwilde Raunächte

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12telBlick im Dezember2Schon im neuen Jahr schicke ich noch mein Dezember (und unten auch das November-) -Bild hinterher. Das Backhäuschen gegen Jahresende im Dezember-Schnee und im Novemberwetter (das ja dieses Jahr in seinen ersten beiden Wochen sehr golden-oktoberig daher kam und später erst seinen Namen verdiente).

 

Es war besonders schön, dieses Jahr den 12tel Blick mitzumachen und die vielen Stimmungen, Lichtverhältnisse, Temperaturen, Geräusche und Gerüche dadurch etwas bewusster wahrzunnehmen. Danke Tebea Heinecker für die Aktion!

Und nu noch ein kurzer Blick auf mein Urlaubstage-Raunächte-Projekt, das nach gefühlt monatelanger Abstinenz meiner werkelfreudigen Hände so vergnüglich ist, dass es mich bis tief in die Nächte wachgehalten hat. Auf der Recamiere gleich beim Fenster zum Garten habe ich nicht nur die stürmischen Nächte nicht mitbekommen, sondern sogar den ersten Schnee dieses Winters erst bemerkt, als ich beschlossen hatte für diese Nacht mit dem Sticken aufzuhören und aufstand um ins Bett zu gehen:

Roboter und Co

 

Gestatten: Roboter. Rechts daneben: Schwein. Umrahmend: Blume und Teil eines Baumes.

 

 

 

Ich übertrage, durchgepaust auf Stickflies (von der Stickmaschine der Liebsten), ein paar dieser rasend entzückenden Zeichnungen, die die kleine Dame seit ein paar Monaten begeistert produziert, als Handstickerei auf einen hellrosa Samtkissenbezug, den ich kürzlich beim Möbelschweden erstanden habe. Das dauert viele, viele Stunden, aber… siehe oben.

Stickkissen

 

 

 

 

 

Die Reste des schweren Stickflieses werden erst bei der ersten Wäsche aufgelöst. Ich bin froh, diese Methode der Musterübertragung gefunden zu haben – hatte vorher keine Ahnung, wie ich das machen kann. Aber das Garn muss bei jedem Stich ziemlich fest angezogen werden – die ersten Charakterfiecher haben noch ziemliche Schlaufen, wenn das Flies erstmal abgepult ist. Learning by doing. Ohne Stickrahmen geht das übrigends super – bisher hat sich noch  Nichts verzogen oder verbeult.

Das fertige Werk folgt dann hoffentlich demnächst an dieser Stelle.

Einen guten weiteren Start in ein hoffentlich leichtes, freudevolles Jahr wüsche ich Allen, die dies hier lesen!