Archiv der Kategorie: Schätze von Baum und Strauch

Kindergarten-Frühstück … Butterbrotdosengeschichten

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Damit die kleine Dame es in ihren ersten Waldkindergartenwochen leichter hat und immer einen lieben Gruß von Mama und Mami findet, wenn sie ihren Rucksack zum gemeinsamen Frühstück aufmacht, habe ich mich butterbrotdosenmäßig schon manches Mal kunsthandwerklich ausgetobt. Dauert ganz schön, macht aber Spaß und beruhigt mein sorgendes Mutterherz.

Aber ehrlich gesagt: Obst und Gemüse würde sie auch völlig unaufgemotzt restlos vertilgen. Die eher langweiligen Butterbrote packen wir Mittags, auch häufiger nur teilweise bis gar nicht angenagt, wieder aus – manchmal mit etwas Gras oder kleinen Holzbröseln drin. Grüße zurück vom Wald an Mama und Mami.

Kindergartenobst

Beim Zubereiten kommt mir mein Ausstechförmchen-Tick zugute…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katzenkohlrabi

 

Gurkensonnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gurken-Paprika-Sonnen: aus Gurkenscheiben eine Form ausstechen, aus einem anderen Gemüse in Kontrastfarbe das Gleiche, Positiv-Form vorsichtig in die Negativ-Form drücken… das leuchtet schön und hat Biss!

 

Guten Appetit!

 

Johannisbeer – Törtchen schmecken nach Sommer

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„My Monday, hmmmm…“ Das ist eine leckere Blog-Aktion von noz-design. Mehr erprobte Rezepte findet ihr also hier.

Obwohl ich in Mamas Garten einen ganzen Strauch abgeerntet hatte war doch schon so viel weggespeist, dass jetzt nur noch ein kleines Schüsselchen da war, um Kuchenfreude zu machen…

…darum kurzerhand ein Glas Kirschen geknackt und gemischt – das ist unerwartet eine echt leckere Kombi.

Und daraus dann einen wirklich sensationell köstlichen Kuchen – bzw. Küchlein – daraus gebacken. Das empfehlenswerte und schnell zu machende Rezept kommt hier:

Johannisbeer (oder Sauerkirsch-, Stachel und andere Beeren-) Törtchen

Zutatenliste: 4 Eier, 140 g Zucker, Salz, 1 TL Backpulver, 125 g Mehl, 125 g Butter, Vanillezucker, 100 g geriebene Mandeln, 1 Becher Creme fraiche, Gewürz (Zimt, Vanille o.Äh. nach Geschmack), 500 g säuerliches Obst wie Beeren

Teig:

aus 125 g Butter, 70 g Zucker, 1 EL Vanillezucker, 1 Ei, 1 Prise Salz, 125 g Mehl, gemischt mit 1 TL Backpulver, 100 g geriebene Mandeln einen Rührteig herstellen und nach und nach mit ca. 1/8 Liter Milch verrühren, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt.

In gefettete und leicht bemehlte Förmchen (z.B. Silikonmuffinförmchen) oder in Papiermanschetten für Muffins je einen leicht gehäuften TL davon setzen und bei 175°C 15 Min. backen. Auskühlen lassen.

Füllung: Auf jeden kleinen Boden eine Portion Obst geben.

Darüber folgenden Guss löffeln:

3 Eigelb mit 70 g Zucker schaumig schlagen. 1 Becher Creme fraiche, 1/2 TL Gewürz (z.B. Zimt oder gemahlene Vanille) dazu rühren. 3 Eiweiß sehr steif schlagen und unterheben.

Bei 175 °C nochmals 15 Minuten nachbacken, bis der Guss leicht bräunt.

Schmeckt wonniglich saftig und der feinkrümelige Mandelboden ist genau der richtige Untergrund!

Und noch ein Gruß aus Mamas Garten: hier bereitet sie Pfefferminz-Tee vor … gut für gestresste Mägen und zugeich eine super Sommererfrischung (z.B. als Grundlage selbstgemachter Limonade)

Mamas Pfefferminze

7 Sachen…

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…die ich heute mit meinen Händen getan habe. Bei einem sooo schönen Siebener-Traditiönchen von Frau Liebe macht siebenbergesiebensachen natürlich mal wieder mit…

Mittagessen gekocht: Auflauf aus Champignons, Hackfleisch, den restlichen Dill-Stampfkartoffeln von gestern und Kürbisscheibchen…hmmm

 

In der Scheune Zeug fürs Flur-Streichen zusammengesucht…

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Abwaschen der kleinen Dame (neues Lieblingshobby) eingegriffen, wann immer die Bodenüberschwemmung Schwimmbadcharakter annehmen wollte…

 

 

 

 

 

 

 

Die Wiese bei sonnig-warmem Herbstliebewetter (siehe gestern) gemäht. Für dieses Jahr vermutlich das letzte Mal. Um die Gänseblümchen tat es mir leid.

 

Äpfel in Folienbeutel gelegt, zum Aklimatisieren. Ich will sie „unter Folie“, d.h. bis auf kleine Atemminilöcher luftdicht eingepackt, durch den Winter bringen. Heute Nacht dürfen sie sich schonmal an die (noch offenen) Tütchen gewöhnen. Morgen zumachen und nach zwei Wochen mit einer Nadel zwei-drei Löcher pieken. Letztes Jahr hat das sehr gut geklappt. Man soll bis zu vier Wochen Lagerzeit dazu gewinnen. Letztes Jahr hat der Frost die Scheune durchfahren und vielen Äpfeln am Ende doch noch den Garaus gemacht. Dieses Jahr will ich ihnen mal einen Wintermantel aus dicken Lagen Zeitungspapier anziehen. Die Nachbarin sagt, das isoliert sehr gut.

 

Mit der Liebsten zusammen den Kinderwagen mit der kleinen Dame darin zum finalen diesjährigen Eisdielenausverkauf geholpert…

 

 

 

 

 

 

dabei gesehen wie die kleine Dame wieder mal mit dem (am Kinderwagen festgebundenen) Klingelzwerg spielt, den ich ihr als Greifling gemacht hatte, als sie eine ganz frische Neugeborene war. Der hat ein Glöckchen in seinem Hut versteckt… Klingelingeling….

Das war´s. Wünsche Euch morgen eine weiteren goldenen Oktobertag!

(… und aus dem Wohnzimmer blöbbts…)

 

beauty is where you find it … Herbstliebe

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nach einer Tradition von Lucia Pimpinella, mehr davon in ihrem blog.

Die Schönheit im Alltäglichen sehen. Im Herbst. Die Sonne und die Wärme machten das heute so leicht, Herbstliebe zu sehen und zu fühlen. Ein paar Eindrücke von meinem Herbsttag hier:
Apfelliebe:

Aus eine Samenbombe der Liebsten gewachsen:

Prunkwindenliebe

Im Beet versteckt:

Lampionblumenliebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geerntet, grade entsaftet er in der Küche, es durftet hier herüber:

Holunderliebe

 

 

 

 

 

 

und auf dem Spaziergang heute ganz von oben und sonnengewärmt heruntergepflückt: Apfelliebe 2 und …

 

Apfelliebe 3, hier gehen die Äpfel baden in den Wasserlinsen des kleinen Baches; der Baum hängt seine Äste elegant daüber und da plumsen die grün-Saftigen ´rein. Und schwimmen.

 

 

 

 

Blätterliebe: im Mühlteich versammeln sich vor der Staustufe angeschwommene Lindenblätter. Unter lauter

Kastanienbäumen.


Und das Schönste kommt ohne Foto: seit heute Nachmittag hören wir das gestern angesetzte Sauerkraut blubbern. Eigentlich ist das Geräusch eher ein „flöpp“, hell und rund, wenn die Milchsäuregase den Deckel des Gärtopfes ganz kurz anheben. Sooo eine gemütliche Ohrenliebe im Wohnzimmer … schade, wenn der Topf in zwei Wochen weichen muss, in kühlere Gefilde.

7 Sachen

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Nach einer Idee von „Frau Liebe“ : 7 Sachen, die ich heute mit meinen Händen gemacht habe.

 

 

 

 

 

 

 

mit der kleinen Dame Mürbeteig hergestellt und verarbeitet…

 

 

zu Birnenkeksen, Teigboden und -deckel. Zusammen mit (gestern abend auf dem Sofa selbstgeknackten) Walnüssen und selbstaufgesammelten, geschnipselten Birnen zurechtgestellt für…

 

 

 

 

einen Birnenkuchen. Nach allem Mama-Helfen und den Kuchen Bepinseln-Dürfen war es Zeit für ein forderndes…

 

„Susammn ein Pixi-Buch angucken!!!“

 

 

 

 

 

 

 

 

Und einen Spaziergang zur Apfelwiese – rote Wangen in Pflückhöhe!

 

 

 

 

 

 

 

Gestern zum ersten Mal nach der Geburt der kleinen Dame vor 2 Jahren und fast vier Monaten mein Fahrrad notdürftig  „upgedatet“ und benutzt… ich konnte das selbst nicht fassen. Ein Gefühl wie Fliegen und Freiheit! Heute sofort wieder: das zweite Mal!

 

Und gegen Abend: Kerze auf dem Herbsttisch angezündet. Der Birnenkuchen war lecker. Sieht man ja.

Und schmeckt man, wenn man ihn nachbackt:

BIRNEN-WALNUSS-KUCHEN
300 g Mehl mit 1/4 TL Backpulver mischen, 100g feinen Zucker, 1 Prise Salz, 1 TL abgeriebene Zitronenschale und gemahlene Vanille zufügen. Mit 1 Ei, 125 g Butter und 1 EL Rum zu einem Mürbeteig verarbeiten. (Das geht gut mit zwei normalen Besteckmessern, die man durch den Teig zieht). Teig eine Weile kühl stellen.

1 kg Birnen schälen, entkernen und in kleinere Stücke schneiden. In 2 EL Mehl schwenken.

Teig halbieren. Eine Hälfte ausrollen, mit einem Springformrand einen Deckel ausstechen und zur Seite stellen (hab´ ich mit einem „Kuchenretter“ gemacht). Aus dem Rest kleine Kekse in Menge der gewünschten Kuchenstücke austechen. Auch beiseite stellen. Mit der zweiten Teighälfte die Springform auskleiden, Rand hochziehen. Mit den Birnen und 100 g sehr grob gehackten Walnüssen füllen.

1 Ei mit etwas Wasser verkleppern.

Den Rand oben mit dem Ei einstreichen, den Teigdeckel auflegen, festdrücken, die Oberfläche mit dem Ei einpinseln, die Keks auflegen und auch diese nochmal einpinseln. Auf jeden Keks ein Stück Walnuss legen.

 

Bei 180 Grad Celsius auf mittlerer Schiene 50 Minuten backen.

 

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Und jetzt gucke ich mal, was andere Hände so getan haben…

12 von 12 im Oktober

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Wieder einmal die schöne Aktion von Caro (herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!): 12 Fotos aus dem Alltag eines 12. Tages eines Monats.

Nach langem Schälen und Schnipseln
wanderte wieder eine Portion nach Marzipan schmeckender Birnen in Einweckgläsern in den Backofen. Diesmal nicht im Deckel des Gänsebräters (siehe weiter unten) sondern einfach auf dem Backofenrost, mit einer Schüssel Wasser unten im Backofen. Ging gut!

Endlich die Etikettenbögen wiedergefunden und auf die Apfelmussammlung geklebt, die in der Küche darauf wartete…

…verstaut zu werden. Im Einmachgläser-Schrank ist kein Platz mehr, also… auf die Schlafzimmerkommode damit. Na ja.

Das war heute ein tröpfeliger Herbsttag:

Zeit zum Drinnen sein und zum endlich mal Versuchen, die -auf Wunsch der kleinen Dame gekaufte- Kokosnuss zu knacken. Der erste Versuch war irgendwie gescheitert und die Nuss wieder in den Obstkorb gewandert. Heute aber:

TADAAA:


Erst: mit einem Handbohrer in die eine weiche der drei dunklen Kuhlen gepiekt und die Kokosmilch herausgeschüttelt, das hat die Liebste hinbekommen. Dann mit der schmalen Hammerseite, vor der Haustür auf den Steinen, die Schale aufschlagen. Das Weiche ließ sich einfach mit einem Buttermesser schneiden. Hmmm…
Dann mit der kleinen Dame ein paar neue Verse finden und vorsprechen und -spielen…

und den Herbsttisch angucken und verändern.

Beim Abendessen

Kressebrot,

kleine-Dame-Spezialteller

und dazu unser „Eso-Wasser“, Glaskaraffe mit Bergkristall, Rosenquarz, Amethyst und Keramik-EM-(=effektive Mikroorganismen)-Dinger. Wer weiß, wozu das alles gut sein soll, aber es sieht schön aus und das Leitungswasser schmeckt tatsächlich noch besser als sowieso schon.

eins, zwei, drei, ganz vieeeeele… Äpfel!

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Von schönen Apfelbäumen wie diesem haben wir viel gepflückt und darunter aufgesammelt.

Ein paar Bollerwagenladungen voll… mit Gerumpel und Gezerre anstrengenderweise über die Streuobstwiese nach Hause.

Und heute, voller Vorfreude, zur Saftpresse. Selbst mithelfen dürfen. Saft aus den selbstgesammelten Äpfeln…

Dort wurden die Äpfel nach einer Dusche erstmal ihrer schönen Form entledigt.

Und diese Maische schmeckt toll, als sollte sie direkt auf einen Apfelkuchen. Aber nein, sie wird in dunkle Presstücher gewickelt und so eingewindelt zwischen Bretter gelegt und dann von der Maschine mittels eines Hebels zusammengedrückt.

Da sieht man den Saft schon laufen, in ein Metalltablett, in dessen Boden sich ein Loch mit Schlauch befindet…

Und so kommt der frische Saft, Apfel-Wiese konzentriert, schon heraus und wird in Eimern gesammelt. Hier durften wir zum ersten mal unseren Saft probieren…

HMMMM…

Dann noch auf 78 Grad Celsius erhitzen, abfüllen, bezahlen und die noch sehr heißen Kistchen ins Auto tragen, fertig.

Toll. Wir wünschen uns, nächsten Herbst wiederzukommen. Die Pappkartons kann man dann sogar  wieder verwenden.

Mit auf dem Ausflug hatten wir Kuchen. Ich habe (aus dem Wendlandbackbuch der Liebsten) eine sehr fein schmeckende Birnentorte gemacht.

Mit einem Guss aus Sahne, Eiern und Zucker. Nicht ohne. Aber läääckerschen!