Archiv der Kategorie: Backen

Osterfarben, Osterlämmchen

Standard

Unser Ostern war schön, ruhig und bunt.

Der Osterstrauss, gepflückt am Vortag von der kleinen Dame…

Und nachdem der Oasterhase in Aktion getreten war, wurde schon vor dem Frühstück im Garten eine Eier-Such-Session zum unbedingten Muss.

 

Hase aus dem Ei

 

 

 

 

 

 

 

Dann ein osterfarbenfrohes Frühstück mit der Liebsten alljählichem Osterzopf und

 

meinem und der kleinen Dame weltsaftigestem Osterlämmchen. Hier das Rezept:

WELTSAFTIGSTES OSTERLAMM

Zutaten:

2 mittelgroße Eier, 120 g Butter, 110 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 100 g Dinkelmehl (feinausgemahlen), 60 g gemahlene Mandeln, 100 g gehackte Schokolade, 1 TL Backpulver, Butter und Semmelbrösel für die Form, etwas Puderzucker zum Bestäuben.

Zubereitung:

Eier trennen, Eiweiß mit der halben Zuckermenge steif schlagen. In einer anderen Schüssel Zucker, Vanillezucker, Salz, Eigelbe und Butter schaumig rühren. Das mit Schokoladenstückchen, Mandeln und Backpulver gemischte Mehl unterrühen. Von dem Eischnee 2-3 EL abnehmen und nach und nach unter den Teig rühren, um ihn geschmeidiger zu machen. Dann den Eischnee unterheben. Die Formhälften fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen (v.A. die Ecken und Vertiefungen gut bearbeiten) und die Form zusammensetzen (Kontaktflächen vorher von den Semmelbröseln freiwischen). Den Teig EL-weise die Form füllen, v.A. beim Kopf immer mal „nachstopfen“, glattstreichen. Auf einem Blech stehend auf der untersten Einschubleiste 30-45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen vom Bauch bis zum Rücken (nicht Kopf) des Schafes die Garprobe machen. Wenn kein Teig mehr anhaftet, ist das Lämmchen fertig.

Für 10 Minuten in ein feuchtes Tuch einwickeln, dann aus der Form holen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen, ggf. schmücken.

Köstlich saftig und schokoladig. Viel Spaß beim Nachbacken (der Teig eignet sich natürlich auch, bei entsprechend kürzerer Backzeit, für Muffins und Co).

Guten Appetit.

Osterlämmchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zudem lieferten Garten und kleiner Deich die Zutaten für die Tischdeko. Nur die gelbe Kerze stammt von ebensolch-blauem Schweden, wo es jetzt endlich mal aus einer farbigen Stearin-Stumpenkerze nicht nach Duftaromen stinkt.

Moosblütenwiese

Und nach einer weiteren aus- und ergiebigen Garten-Durchforstung auf den Spuren des Hasen brachen wir zum Osterspaziergang auf – über die Wiesenschaumkraut-überduftete Streuobstwiese, die Osterlämmer besuchen, die kürzlich hier wieder eintrafen.

Wiesenschaumkrautstrauß

 

Advertisements

Pauline würde 6 – Sonnenmädchens Geburtstag

Standard

Heute vor 6 Jahren haben wir Pauline nach 41 Wochen Schwangerschaft auf die Welt gebracht und sie aus ihr wieder gehen lassen müssen. Sie hat mit ihrem Dasein und Wieder-zur-Sonne-fliegen so viel bewirkt – für uns und Andere – so weit, dass wir manches davon wir vielleicht nie wissen werden. Und nun denken wir daran: sie würde schon bald ein Schulkind.

Paulinekerze 6. Geburtstag

 

Heute gab es zum Frühstück Geburtstagskuchen -von der Liebsten traditionell zu diesem Anlass gebacken- und danach erzählte die kleine Dame ihrer Waldkindergarten-Erzieherin: „Pauline hat heute Geburtstag!“ Sie antwortete: „Na, dann komm, wir wollen mal sehen, ob wir für sie eine Blume finden.“ Die kleine Dame darauf:“Aber wir haben ja schon gefeiert ! …“ Damit entfernten sich die beiden den Feldweg hinauf und ich konnte das weitere Gespräch nicht mehr mithören.

 

 

 

 

 

Auf dem Friedhof ruft die kleine Dame immer ganz laut hoch in die Luft, wenn sie ihrer Schwester was sagen will, damit die es von da oben auch hört: „Zuhause brennen sechs Kerzen für Dich – aber erschreck Dich nicht, hier brennen nur drei!“

Paulines Frühlingsgarten wird

 

ein bunter IMG_4246Ballonfarbenort auf dem Friedhof.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Osterglocken sind ihre Blumen.

 

IMG_4245

 

Und der Schwiegerpapi hatte heute auch Geburtstag, den wir gefeiert haben. Mein Geschenk  – auf Wunsch! – war ein Hefeblech-Apfelkuchen. Zum Beachten: die Zahl 70 als Apfelmosaik! Das habe ich auch noch nie gemacht. Gleich vom Blech weg hat er losgefuttert… Herzlichen Glückwunsch!

Apfelkuchenblech zum 70ten

 

Apfelkuchen angefuttert

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein stozer Nachsatz: Die Äpfel waren die letzten übrigen vom vergangenen Herbst – bis heute (Ende März!) eingelagert auf dem Dachboden, noch gut in Schuss und – auf dem Kuchen unglaublich köööstlich!

 

rums: Loopomania! Außerdem: ein kleiner Oster-Rückblick

Standard

„rums“!? Das soll heißen: Rund ums Weib am Donnerstag. Eine Aktion von hier, bei der frau mal zeigt, was sie sich ganz allein für sich selbst selbst gemacht hat. Ja .

Und seit die Liebste mir, nach einem Ausflug zum „lillestoff“-outlet (sooo schöne Muster und Farben), gezeigt hat, wie man -trickreich und einfach zugleich- diese allgegenwärtigen und „loop“ genannten Schlauch-Schals näht, habe ich mir gleich an zwei Tagen hintereinander zwei unterschiedlich davon vorm Weg zur Arbeit um den Hals gewickelt und mich gleich soooo viel fröhlicher und bunter gefühlt, den ganzen Tag. Heute war der blaue dran und fühlte sich wunderbar an!

Außerdem ist bei uns noch alles sehr österlich geschmückt und von bunten Eiern und Hasenohren will sich die Trennung noch nicht einstellen. Ein Foto-Rückblick auf die Zeit um unser ruhiges, schönes Ostern:

Hasen-Möhren…

Hasen-Playmo

Hasen-Playmobil, inclusive Farbtöpfe, Pinsel, Hasenfutter… die kleine Dame ist begeistert  (und Mama auch).

Dazu passend: Maler-Hasen-Kuchen, von kleiner Dame verziert…

Osterlamm

Osterfrühstück

 

 

 

Pfützenspaziergang

Pfützenspaziergänge…

 

 

Miffy Food

Überredungskunst.

Was das ist? Ist doch klar: Miffy (aus den Dick Bruna Kinderbüchern, dich ich selbst als Kind schon hatte und die die kleine Dame jetzt seeehr liebt) im Bollerwagen auf der Wiese. Noch nicht mit im Bild: der Joghurt-Schnee, der noch oben auf die Wiese gekleckst wurde.

 

 

 

 

 

 

Das war unsere Osterzeit und mein Loop-Glück. Mehr „Rund ums Weib am Donnerstag“ bei „www.rundumsweib.blogspot.de“. Viel Spaß beim Stöbern!

Wieder zuhause & Paulines 5. Geburtstag

Standard

Zuhause begrüßte uns die vorher schon installierte Osterdeko und sogar die Hasentroschkas hatte ich zuvor schon in eine Hasenfamilie verwandelt, nach schon gezeigtem Washitape Ohrenprinzip auf mit Tafellack bemalten Matroschkas.

Hasentroschkas vermehrt

Kekse Backen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Ereignisse werfen ihre Strahlen voraus: schon in der Ferienwohnung haben die Liebste, die kleine Dame und ich die Backlöffel geschwungen und einen Geburtstagkuchen und Kekse (diese aber auch für Ostern) gebacken .

 

 

 

Denn die große Schwester der kleinen Dame, unsere erste Tochter Pauline, wäre gestern fünf Jahre alt geworden. Für uns ist sie ein Sonnenkind, obwohl sie offiziell in die Gruppe der Sternenkinder gehört. Und jedes Jahr feiern wir ihren Geburtstag, der auch ihr Todestag war.

 

 

Dass das schon fünf Jahre her ist und wir nach den Hoffnungen und Erwartungen, die wir hatten, eigentlich auch ein großes Kindergartenmädchen hier herumspringen hätten, das kann ich manchmal immer noch nicht fassen.

Gedenktisch Detail

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier der Kaffeetisch, den wir diesmal nicht groß wie sonst, sondern eher klein umrundet hatten: nur mit Omi und Opi und uns.

 

 

Und abends fahren wir jedes Jahr Narzissen spazieren und stellen sie den drei Frauen vor die Türen, die für uns an dem Tag von Paulines Geburt und Abschied präsent und sehr wichtig gewesen sind.

Verschenkblumen Paulines 5. Geburtstag

Neujahrsgebackel

Standard

Zu Neujahr gibt´s Punschkrapfen. Seit ein paar Jahren. Das ist was aus Österreich. Weil die Liebste das aus ihrer Wienzeit kennt. Es schmeckt ziemlich lecker, extrem feist und es dient dem upcyclen aller übrig gebliebenen Weihnachtsnaschereien, auf die der Gaumen keine Lust mehr verspürt. Und zum Genießen von Puderzuckerguss, in Pink, etwas was ich sonst zu keiner Zeit im Jahr unbeirrt tun würde. Die kleine Dame und ich haben also das mehrfach abgeknusperte (weil wieder nachgeklebte) Knusperhaus über der größten Schüssel zerkrümelt, auch noch den Lebkuchennikolaus vom Weihnachtsmarkt (die restlichen Weihnachtsplätzchen waren noch zu schade), dann mit viel Marmelade vermatscht und zwischen zwei Bispuitplatten… mehr steht im Rezept. Außerdem habe ich zum ersten Mal etwas mit Fondant gemacht, bei Hema (dem holländischen Laden, den es jetzt ab und zu in Deutschland gibt) gekauft. Interessantes Zeug. Das Ergebnis (in diesem Jahr wegen extremer Mächtigkeit eher in Petit Fours Größe) sehr ihr hier:

Punschkrapfen entstehen

Punschkrapfen

Punschkrapfen2

Punschkrapfen Etagere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem backen wir immer, wie schon meine Urgroßmutter, knusprige gerollte Neujahrswaffeln, auch Neujährchen genannt. Die halten in Keksdosen ganz lange und wir füllen sie vorm verknuspern mit Himbeersahne. Kööööstlich. Silvester bedeutet also in der Küche stehen. Aber es macht auch einen Haufen Spaß. Die „Abfütterung“ sämtlicher BesucherInnen ist also abgesichert: Oma, Lieblingsneffe und Freundinnen sind angekündigt und wir freuen uns auf sie. Geheimtip: noch warm sind die Waffelröllchen gleich neben dem Kaffeetisch gebacken und genossen himmlisch!

Neujahrswaffeln

Neujahrswaffeln 2

 

 

 

 

 

 

Neujahrswaffeln aufrollen

Beide Rezepte also hier, falls jemand mal unsere Neujahrstraditionen nachbacken will.

Punschkrapfen (österreichische, traditionell zu Neujahr gebacken)

für den Bisquitteig: 4 Eier trennen, Eiweiße steif schlagen. Mit dem Eigelb 130 g Puderzucker und 2 EL lauwarmes Wasser weißschaumig schlagen, 1 Päckchen Vanillezucker, Aroma (Rumaroma oder abgeriebene Orangen- oder Zitronenschale) und eine Prise Salz  damit verrühren. Eiweiß und 160 g Mehl unter die Eigelbmasse heben. Auf ein mit einem Backpapier belegtes Blech streichen und bei 180 °C  10-12 Minuten hellgolden backen. Mit dem Papier auf eine kühle Oberfläche ziehen und auskühlen lassen, einmal in der Mitte halbieren. („Kuchen“ bekommt zunächst die halbe Blechgröße).

für die Füllung:

4 EL Rum oder Orangensaft über zerbröselte Keks- und Kuchenreste träufeln, umrühren und einweichen lassen. Mit 6 EL Konfitüre (Orange, Kirsch oder nach Geschmack anderes) und 20 g geriebener Schokolade verrühren. Die Füllung darf nicht zu matschig werden, aber auch nicht mehr krümeln. Die Masse auf eine Hälfte des Bisquits streichen und die andere Hälfte mit der glatten Seite nach oben auflegen. In gleichmäßige Würfel schneiden. (Wegen zu dunkel geratenen Bisquits habe ich den Würfeln dieses Jahr noch mit heißer Johannisbeermarmelade aufgeklebte Marzipandeckchen verpasst.)Mit folgender Glasur überziehen:

Glasur:

1 P Puderzucker, 3 EL Kirschaft oder Rotwein, 2 EL Rum. Oder alle Flüssigkeit durch Kirschaft ersetzen (z.B. aus einem Glas eingemachter Kirschen). Vorsichtig verrühren, so dass eine rosa Glasur entsteht. Nicht zu fest, nicht zu flüssig. Die Krapfen mit einer Gabel über den Glasurtopf halten und von allen Seiten mit einem Löffel mit Glasur begießen. Trocknen lassen.

Mit weißem Puderzuckerguss in Linien oder anderem Dekor verzieren.

Neujahrswaffeln (man braucht dazu ein spezielles Waffeleisen für Hörnchen, siehe Bilder)

250 g weißen Kandis in 500 ml heißem Wasser auflösen und dann 125 g Butter zufügen, dass sie darin schmilzt. Alles abkühlen lassen. Mit 375 g Mehl, 3 Eiern, 1 Prise Salz, 3 P. Vanillezucker, 1 TL zerstoßenem Anis und 1 TL zerstoßenem Kardamom (beides nach Geschmack, oder auch ohne) verrühren. Über Nacht oder mindestens 6 Stunden ziehen lassen.

Waffeln portionsweise backen. Eine heiße Waffel sofort über einem Brett, auf dem ein Küchenhandtuch liegt, um einen langen Kochlöffelstiel rollen. Das muss schnell gehen, denn die Waffeln werden ganz schnell fest.

Nach dem Abkühlen kann man die Waffeln über viele Wochen in luftdicht schließenden Dosen aufbewahren.

12.12.´12 – Zwölf aus Zwölf im zwölften Monat des zwölften Jahres des zweiten Jahrtausends

Standard

…na, ist das ein besonderes Datum? Etwas Ähnliches mit ähnlichen Zahlen gibts erst in 200 Jahren wieder: 12.12.1212. Oder in 100 Jahren: 12.12.1112.

Hier trotzdem ganz alltägliche Momente dieses Tages, wie immer nach einer Idee von Caro von „Draussen nur Kännchen“.

Pampelmuse

Zum Frühstück Pampelmuse für mich, die kleine Dame und ganz besonders für Coco.

 

 

 

 

 

 

Adventskalender die 12Die 12 aufmachen:“eine 1 und eine 2 zusammen, findest Du das?“ Klar – sofort gesichtet, geöffnet und gefuttert!

 

 

 

 

 

 

 

 

Krippe im Advent

Und wieder dürfen Maria und Josef eine Nuss aufessen. Jeden Tag eine, nur noch 11 Tagesrationen bis zum Stall sind übrig. Eigentlich haben wir noch eine Maria, die etwas bequemer auf einem Esel reitend unterwegs ist. Die finden wir aber, samt der heiligen drei Könige, irgendwie nicht. Nun – die Liebste erklärt die spezielle Haltung der reisenden Holzfigur mit „krümmt sich wahrscheinlich in Vorwehen“. Na ja.

Mittagessen: Möhren, Kartoffeln und ein „Frikadellschen“ mit einer gebratenen Apfelscheibe drauf. „Leckt mecker“, sagt die kleine Dame und spricht in der Rolle des Christkindes, das sie beim Mittagessen unablässig damit füttert. Das Christkind ist der kleine Janosch-Holztiger, der sich in einer alter Stiftekiste gefunden hatte. Wusste ich auch vorher nicht. Aber Kinder haben in solchen Dingen das exaktere Gespür.

Bambikekse

Diese wunderschönen Bambi-Kekse gebacken. Nach einer Idee aus dieser Supermarktkassen-Koch- und Backzeitschrift mit dem peinlichen Namen. Aber das Titelbild hatte es mir so angetan, dass ich die, ähäm, echt mal gekauft hab´ und dann gleich noch das passende Förmchen bestellt und losgelegt. Schön und lecker. Gute Kombi. Linzer Plätzchen.

 

 

 

 

Und, weil ja am 21.12.2012 (oh, auch schön) die Sonne wieder mehr, die Tage wieder länger und das Licht wieder heller werden, gibts auch Sonnen-Kekse:

Außerdem hab´ ich mir abends mal das Knusperhäuschen angeguckt… nix mehr dran! Die Liebste und die kleine Dame haben heute nachmittag in meiner Abwesenheit gewütet… Knusper, knusper Knäuschen. Leeres Häuschen. Aber wir kleben bald einfach was Neues dran.

 

 

 

 

 

 

Zum Abendessen gibt es Pomelo. Was haben wir eigentlich gegessen, bevor eine Freundin uns letztes Weihnachten in diesen Genuss eingeweiht hat? Im Moment ernähren wir uns zu gefühlten 50% von diesem merkwürdigen, köstlichen Etwas…

Pomelo

Das Spielteppichchaos ruft nach Aufräumäään:

Glänsachen

 

 

 

 

 

 

 

Unser schöner, großer Glänsa-Kranz vom Möbelschweden leuchtete nur noch zu einem Viertel. So bin ich Baumarkt herumgestromert um eine transparentkabelige Ersatzlichterkette für den Metallring zu finden. Dabei ist mir ein, zwar nur zweidimensionaler, aber auch sehr schöner, kleiner Mini-Glänsa aufgefallen. Gekauft. Der passt jetzt auch sehr schön ins Fenster und noch nichtmal dieses eiskalte Weißlicht, sondern ein angenehm hellgelbes.

 

 

 

 

 

 

 

So hat sich der Schnee auf das Einmachglas vor der  Tür aufgehäuft. Am Montag hatte ich das Glas mit einer Kerze darin draußen die ganze Nacht brennen lassen. Meine wunderbare, liebste Oma wäre nämlich am 10.12.2012 100 Jahre alt geworden und das war ihre Geburtstagskerze – von oben ja vielleicht zu sehen. Zwei Tage war sie letzes Jahr noch im hundertsten Lebensjahr, denn heute vor einem Jahr ist sie gestorben. Dazu passt die schöne kleine Schneekrone. Und jetzt gehe ich raus, um die Kerze heute nochmal anzuzünden.

Das war mein Tag. Und mehr 12 aus 12 gibt es bei Draussen nur Kännchen.

Advent, Advent, ick hör dir trapsen…

Standard

… jedenfalls höre ich das Geknister von vieeeelen Butterbrotpapiertütchen, die ich in den letzten Tagen gefüllt habe, für Mama (dazu später mehr) und für den Lieblingsneffen. Deshalb bin ich auch nochmal in den Lieblingsbastelkramladen gefahren, Labbé in Köln  (ja, wir sind grade mal wieder in den sieben Bergen!), um ein paar bastelanregende  Tütchenfüllungen zu finden. Das ist geglückt. Zugebunden mit Küchenschnur und mit dicken roten Zahlen ´draufgeeddingt ist der Such- und Kram-Adventskalender jetzt fertig.

Nur, was tu´ich denn in das 24er-Tütchen, wenn der Rest auch schon ziemlich toll ist? Was Anderes. Und darum habe ich das Buntpapier und die Siluetten Schere (auch heute frisch erworben, ÄÄÄHHM, eigentlich wollte ich ja nur für den Lieblingsnef…, Na  Ja. Rhm.), jedenfalls die beiden ausprobiert, aus dem mütterlichen Haushalt ein Reklamestreichholzschächtelchen zweckentfremdet und gebastelt…

 

 

 

Vor der Adventskalenderwut hatte mich, dieses Jahr früher als sonst, der Backes überfallen. Das ist ein kleiner keksfutternder Hauswichtel, der das Jahr über im alten Backhäuschen hinter der Scheune seinen Jahres-Schlaf hält und immer – irgendwann mehr oder weniger dicht vor Weihnachten – sehr nervös, unruhig  und wach wird und dann (wahrscheinlich nachts im Schlaf oder so) den in der Umgebung wohnenden Leuten, mit Teigknet-Plätzchenduft-Mandelknusper-Ausstechförmchen-Suggestionen den Weg zu Mehlgroßeinkäufen und in die Backbuchecke der Wohnung aufnötigt (stundenlanges Stöbern ist die Folge). Man muss aber anfällig sein, damit es wirkt. Das bin ich. Und das weiß er. Mist. Also: Sein erster Erfolg waren „Muskatzonen“, nach Internetrecherche wohl auch ungarisch und Mushkazoni genannt. Seehr lecker und in einem 80ger Jahrebackbuch gefunden.

Na und dann erreicht er auch, dass ich bis nachts um halb zwei Sternenkekse und deren noch zu füllende Rahmen aussteche und backe, obwohl ich am nächsten Morgen um sechs losfahren wollte in die sieben Berge… Also, das geht zu weit. Die fertigen Marillensterne folgen also hier demnächst.

Und noch ein bisschen weiter zurück – das schlief Backes aber glaube ich doch noch hinter der Scheune – haben wir Martinsgänse gebacken. Die kleine Dame und ich. Die Geschichte von Sankt Martin in einer heute aktuell gewordenen Sonderedition lest ihr übrigens hier. Also, hier das Gänsegeknete:

 

 

 

 

 

 

 

 

Ach ja, und der Adventswichtel (sowas gibts ja bekanntlich auch) hat mich schon in den späten Herbstferien angesprungen
und mich genötigt mir beunruhigend begeistert quietschbunten Weihnachtsdeko-Kitsch zu kaufen. Für mein Arbeitszimmer. Auf der Arbeit. Zuhause ist es immer eher rot-grün-traditionell. Juhuuu! Ich kann den ersten Dezember kaum mehr abwarten. Dann hole ich dieses Glitzerpulver verstreuende Plastikvieh heraus und es wird mir, peinlicherweise, echt gute Laune machen. Jeden Tag. Das weiß ich schon.

Advent, Advent, ick hör dir trapsen!!!